Systemintegration mit Tiefe – warum OEMs mehr brauchen als einen Motor

Die Systemintegration elektrischer Antriebe ist heute einer der entscheidenden Erfolgsfaktoren in OEM-Projekten. In der Praxis geht es längst nicht mehr darum, einen Motor in ein bestehendes System „einzupassen“. Gefragt sind funktional integrierte, montagefertige und prüfbare Einheiten, die sich nahtlos in Serienprozesse einfügen lassen. Mechanik, Elektrik, Fertigung und Qualitätssicherung müssen dabei von Beginn an zusammengedacht werden.

Genau hier liegt die Stärke der MICROSTEP GmbH innerhalb der febana group. Durch eine außergewöhnlich hohe Fertigungstiefe ist die Gruppe in der Lage, weit mehr als einzelne Komponenten zu liefern – nämlich komplette, integrierte Systeme.


Systemintegration beginnt vor dem ersten Bauteil

Ein häufiger Fehler in OEM-Projekten ist es, Systemintegration erst am Ende zu betrachten. In der Realität entscheidet sie sich bereits in der Konzept- und Entwicklungsphase. Einbausituation, Befestigungspunkte, Kabelabgänge, Steckrichtungen, Prüfpunkte oder Montagefolgen bestimmen früh, ob ein Antrieb später effizient montiert, geprüft und skaliert werden kann.

MICROSTEP und die febana group binden diese Aspekte bewusst früh ein. Dadurch entstehen Antriebslösungen, die nicht nur technisch funktionieren, sondern prozesssicher in die Fertigung des OEMs integrierbar sind – ohne spätere Adapterlösungen oder aufwendige Nacharbeit.


Mehr als der Motor – komplette Achsen und Baugruppen

Die febana group ist grundsätzlich in der Lage, komplette Systeme zu realisieren. Das umfasst nicht nur den Motor, sondern auch die mechanische Einbausituation, komplette Achsen und funktionsfertige Baugruppen. Mechanische Komponenten werden im eigenen Haus gefräst und gedreht, sodass Passungen, Lagerstellen und Funktionsflächen exakt aufeinander abgestimmt sind.

Dadurch entstehen Lösungen, die sich direkt und reproduzierbar in OEM-Produkte integrieren lassen. Gerade bei engen Bauräumen, komplexen Montageabläufen oder hohen Stückzahlen ist diese Fähigkeit ein klarer Wettbewerbsvorteil.


Verbindungstechnologien und Kontaktierung integriert gedacht

Ein zentrales Element der Systemintegration ist die elektrische Kontaktierung. Innerhalb der febana group können Kabel, Kontakte und Stecklösungen vollständig selbst hergestellt und integriert werden. Kontakte werden gestanzt, gecrimpt, gelötet oder geschweißt – je nach elektrischen, mechanischen und EMV-Anforderungen.

Dabei kommen Verfahren wie Widerstandsschweißen, Ultraschallschweißen und Laserschweißen zum Einsatz. Das ermöglicht kompakte, niederohmige und reproduzierbare Verbindungen, die sich ideal für Serienprozesse eignen. Zusätzlich können individuelle Steckerlösungen realisiert werden, statt auf Standardkomponenten mit Kompromissen zurückzugreifen.

Ein entscheidender Vorteil: Kontaktgeometrien und Schnittstellen werden so ausgelegt, dass Inline-Prüfungen – etwa Durchgangs-, Kraft-Weg- oder EMV-Tests – zuverlässig möglich sind.


Gehäuse, Dichtheit und robuste Baugruppen

Zur hohen Fertigungstiefe gehört auch die Fähigkeit, Gehäuse und massedichte Baugruppen selbst zu fertigen. Ob spritzgegossene Kunststoffgehäuse, metallische Gehäusestrukturen oder kombinierte Lösungen – die febana group deckt diese Kompetenzen intern ab.

Dadurch entstehen geschlossene, robuste Baugruppen, die auch unter anspruchsvollen Umweltbedingungen zuverlässig funktionieren. Für OEMs in Industrie, Medizintechnik oder Automatisierung ist das ein wesentlicher Faktor für Produktstabilität, Lebensdauer und Zertifizierbarkeit.


Modularisierung und vorintegrierte Funktionseinheiten

Ein weiterer Schlüssel zur erfolgreichen Systemintegration ist die Modularisierung. Statt Einzelteile zu liefern, werden vorintegrierte und geprüfte Funktionseinheiten bereitgestellt – beispielsweise komplette Motor-Elektronik-Einheiten oder vormontierte Achsmodule.

Das reduziert Montageaufwand, verkürzt Taktzeiten und minimiert Fehlerquellen beim OEM. Besonders bei Variantenvielfalt sorgt dieser Ansatz für stabile Prozesse und hohe Reproduzierbarkeit in der Serie.


Prüfprozesse und Rückverfolgbarkeit als integraler Bestandteil

Qualität entsteht nicht am Ende, sondern im Prozess. Deshalb ist die Prüfstrategie fester Bestandteil der Systemintegration. Elektrische Prüfungen, mechanische Messungen, Funktions- und EMV-Vorbewertungen werden direkt in den Montageprozess eingebettet.

Die febana group verfügt über Montage- und Prüflinien, die 100-Prozent-Prüfungen ermöglichen. Seriennummern, Barcodes oder RFID-Systeme sorgen für lückenlose Rückverfolgbarkeit – ein Muss in sicherheitskritischen oder regulierten Märkten.


Fertigungstiefe als strategischer Vorteil für OEMs

Die besondere Stärke von MICROSTEP und der febana group liegt in der sehr hohen eigenen Wertschöpfung. Spritzguss, Stanzerei, mechanische Bearbeitung, Schweißen, Kontaktierung, Montage und Prüfung finden weitgehend unter einem Dach statt. Das reduziert Schnittstellen, vereinfacht Abstimmungen und erhöht die Reaktionsgeschwindigkeit bei Änderungen oder Anpassungen.

Für OEMs bedeutet das:

  • weniger Koordinationsaufwand

  • höhere Prozesssicherheit

  • bessere Serienreproduzierbarkeit

  • schnellere Umsetzung kundenspezifischer Lösungen


Vom Komponentenlieferanten zum Systempartner

In der Kombination aus Antriebskompetenz, Fertigungstiefe und Integrationsverständnis positioniert sich die febana group klar als Systempartner für OEMs. Vom einzelnen Motor über integrierte Baugruppen bis hin zu kompletten Achssystemen können Kunden genau den Integrationsgrad wählen, den ihr Produkt erfordert.

Das macht Systemintegration nicht zu einem Risiko, sondern zu einem strategischen Vorteil.


Fazit: Systemintegration ist eine Frage des Anspruchs

Erfolgreiche Systemintegration entsteht nicht durch Zufall. Sie ist das Ergebnis von früher Abstimmung, technischer Tiefe und eigener Fertigungskompetenz. Wer mehr will als einen Motor – nämlich ein funktionierendes, skalierbares System – braucht einen Partner, der Verantwortung übernimmt.

Mit MICROSTEP und der febana group erhalten OEMs genau das:
integrierte, serienfähige Antriebssysteme mit hoher Wertschöpfungstiefe.